Fortschritt aus Mönchaltorf: Baustelle, Teamwork und nachhaltige Innovationen
Zwischen Bauhelm, Biodiversität und Beschriftung: Update aus Mönchaltorf
Am Standort Mönchaltorf der LAEMMLE Produkte AG entsteht in
den kommenden Monaten etwas, das für die gesamte LAEMMLE Gruppe eine wichtige
Rolle spielt: ein zukünftiges Kompetenzzentrum für wasser- und alkoholbasierte
Chemie der Marken Amstutz, Polyston, Fiesta und Allerno. Parallel dazu laufen
zahlreiche kleinere und grössere Arbeiten, die den Standort sichtbar und
funktional weiterentwickeln. Ein Überblick – inklusive ein paar Anekdoten aus
dem Projektalltag.
Neue Gebäudebeschriftung – sichtbar, modular und ohne
Lichtverschmutzung
Die neue Beschriftung am Gebäude wurde in den vergangenen Tagen montiert und stärkt die Wiedererkennbarkeit innerhalb der LAEMMLE Gruppe. Sie ist bewusst modular gestaltet (Brandpanels), damit sich einzelne Bereiche künftig flexibel anpassen lassen – ein Vorteil in einer Gruppe mit mehreren Marken, Produkt- und Dienstleistungssortimenten.
Ein Detail, das man der Beschriftung nicht ansieht: Die Markenabstimmung war untertrieben gesagt anspruchsvoll. (Interne Legende: „Die Abstimmung der Farben und Schriftzuggrössen hat uns länger beschäftigt als manche Projektleitungssitzung.“)
Ein möglicher Blickfang wäre übrigens geplant gewesen: 3D-gedruckte Produkte, die am Gebäude hätten angebracht werden können. Klingt toll – war aber in der Umsetzung (Kosten / Stabilität / Wetterbeständigkeit) nicht realisierbar.
Auch bewusst: Keine Zusatzbeleuchtung. Der Standort verzichtet vollständig darauf, um Lichtverschmutzung zu reduzieren und die regionale Biodiversität nicht zu stören. Ein seltener Satz in der Industrie – aber einer, der in Mönchaltorf stimmt.
Ein herzliches Dankeschön gilt der GRAFITEC AG sowie allen
beteiligten Teams für die zuverlässige Zusammenarbeit und die professionelle
Umsetzung. Solche Schritte zeigen, welchen Beitrag präzise Zusammenarbeit für
ein stimmiges und verlässliches Gesamtbild leistet.
Die Sache mit der Einfahrtstafel – oder: Wieso eine
einzige Tafel eine Tonne Beton braucht
Für die Einfahrtsbeschilderung war eine separate Baubewilligung nötig – plus ein Fundament aus rund 1000 kg Beton, um bei Wind und Wetter standfest zu bleiben.
Und damit nicht genug: Ein Sichtweitennachweis war ebenfalls
erforderlich, damit der Verkehr an der Tafel vorbeisieht und nicht hineinfährt.
(Willkommen im Schweizer Baurecht.)
Baustelle im Winter: Wärmerückgewinnungsanlage in
Postauto-Grösse
Parallel läuft ein grösseres Projekt: Die Wärmerückgewinnungsanlage auf dem Dach wird im Zuge des Explosionsschutzumbaus erneuert und hat ungefähr die Grösse eines Postautos. Das Projekt erforderte drei Monate Vorbereitung – inklusive detailliertem Baustellen-Installationsplan, um alle Arbeitsschritte, Gewerke und Sicherheitsvorgaben sauber aufeinander abzustimmen. Die Anlage wird aktuell auf Explosionsschutz umgebaut; weitere Informationen und Bildmaterial dazu folgen in einem separaten Beitrag.
Die Arbeiten finden im Januar statt und werden von einem
eingespielten Team aus 11 Fachpersonen sowie fünf externen Unternehmen
begleitet. Die Koordination ist anspruchsvoll, verläuft dank klarer Planung
aber strukturiert und zielgerichtet.
Aber nur aufgrund von drei Monaten Vorbereitung, detaillierten
Installationsplänen und einer Koordination, die einem Tetris-Endlevel
entsprach.
Die Realität auf jeder Baustelle: Kleine Geschichten
inklusive
Auch das gehört dazu:
Eine beschädigte Lifttüre, verursacht durch ein Deichselgerät („Ameise“).
Das passiert normalerweise allen – nur reden die wenigsten darüber.
Und noch ein Detail am Rande: Der Kaminfeger hat dem Team eine eigene Glücksmünze überreicht – offenbar kann ein bisschen Glück zwischen Baubewilligung, Betonfundament und Installationsplänen nie schaden.
Und weil gute Arbeit gute Rahmenbedingungen braucht:
Allen beteiligten Handwerkern standen warme Pausenräume, Kaffeemaschine, Wasser
und Mikrowelle zur Verfügung. Ein Detail, das oft vergessen geht – aber in
Zeiten von Fachkräftemangel Gold wert ist und von den Teams enorm geschätzt
wurde.